Aktuell

Newsletter Oktober 2018

Newsletter Oktober 2018

Sysdex-Newsletter-2018-10

Eigenverbrauch

Das Thema Eigenverbrauch ist sehr aktuell, beinahe täglich erfassen wir neue Eigenverbrauchsanlagen. Damit die Einrichtung in unseren Systemen korrekt vorgenommen wird, ist es wichtig, dass vom VNB klar kommuniziert wird, dass eine Anlage im Eigenverbrauch ist. Gleiches gilt für den Fall, wenn eine bestehende Anlage in den Eigenverbrauch wechselt, da dann die Einstellungen, Abrechnungen und Meldungen in den Systemen entsprechend angepasst werden müssen.

Gemäss StromVV Art. 31e Abs.2 Buchstabe b. zweiter Satz müssen a) Endverbraucher, wenn sie von ihrem Anspruch auf Netzzugang Gebrauch machen; und b) Erzeuger, wenn sie eine neue Erzeugungsanlage an das Elektrizitätsnetz anschliessen, mit einem intelligenten Messystem gemessen werden. Bei kleinen Anlagen (<=30kVA) im Eigenverbrauch kann auf eine dedizierte Produktionsmessstelle verzichtet werden, d.h. es wird dann die Überschussproduktion an die Bilanzgruppe Erneuerbare Energie (BG-EE) gemeldet.

In allen anderen Fällen ist für jede Anlage ein separater Produktionszähler erforderlich.

Neben dem «einfachen» Eigenverbrauch, in dem der Hausbesitzer den Strom selber verbraucht, sind auch die komplizierteren Konstellationen Eigenverbrauchsgemeinschaft (EVG) und Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) möglich. Zur sinnvollen, korrekten Berechnung und Zuweisung der Energiemengen von EVG und ZEV haben wir uns Gedanken gemacht und Umsetzungslösungen und Empfehlungen erarbeitet. Unter Zuhilfenahme der Funktionalität des BelVis MDM können den einzelnen Parteien ihre Produktionsanteile und Verbrauchswerte korrekt zugewiesen werden. Aus den Zeitreihen werden schliesslich die Verrechnungsdaten gebildet und ins Abrechnungssystem, z.B. IS-E, übergeben.
Dem VNB/EVU bietet sich damit die Möglichkeit die Abrechnung der Teilnehmer der EVG oder ZEV wie vor der Umstellung auf EVG/ZEV durchführen und damit auch die Endkundenbetreuung zu machen, d.h. die Kundenbindung aufrechterhalten. Oft wollen die EVG/ZEV die Abrechnung der Energie nicht selber machen und sind dankbar, wenn der VNB die Energieaufteilung und Abrechnung übernimmt. Ausserdem stellt die Abrechnungsdienstleistung ein Mehrwert dar, wofür ein angemessenes Entgelt verlangt werden kann.

Gerne unterstützen wir Sie in der Thematik Eigenverbrauch, EVG und ZEV von der Projektplanung bis zum Lösungsbetrieb – kommen Sie auf uns zu.

Mehr Informationen zu Eigenverbrauch am Infotag.

Neue Serie «B40» Landis + Gyr Zähler

In den letzten Monaten haben wir festgestellt, dass Landis + Gyr eine neue Serie von Zählern auf den Markt gebracht hat, die anders parametriert ist, als bisher gewohnt. Diese Serie hat den Typenzusatz «B40» nach der ZMD-Identifikation (siehe Bild).



Werden diese Zähler eingesetzt, müssen die Einstellungen in der ZFA angepasst werden, damit das Lastprofil korrekt ausgelesen und interpretiert wird.

Damit während einer Umstellung, z.B. bei einem Zählerwechsel, keine Daten verloren gehen und wir rechtzeitig handeln können, bitten wir darum, uns vorab Bescheid zu geben, falls ein Zähler mit der Serie B40 montiert wird.

Wechselprozesse

Draussen wird es langsam kühler und bereits gibt es die ersten Lebkuchen zu kaufen. Das heisst, dass das Jahresende schnell näher rückt – und mit dem Jahresende ist dann auch wieder Wechselprozess-Zeit.


Alle Zähler bzw. Messpunkte von Kunden, die nicht in der Grundversorgung sind, müssen zuverlässig täglich automatisch ausgelesen werden, die Daten verarbeitet und der vorgeschriebene ebenfalls tägliche Datenaustausch durchgeführt werden – dies ist die Pflicht des Verteilnetzbetreibers.

Wenn ein Kunde neu von der Grundversorgung in den freien Markt wechselt, ist es daher empfehlenswert, beim entsprechenden Kunden so rasch wie möglich einen Lastgangzähler oder Smartmeter in Betrieb zu nehmen und die Datenübertragung einzurichten und zu testen, damit zum geforderten Zeitpunkt alles wie gewünscht funktioniert. In den letzten Jahren waren gegen Ende Jahr teilweise Lieferengpässe von Zählern/Metern zu verzeichnen.

Teilen Sie uns durchzuführende Wechsel so früh wie möglich mit, am besten sofort nach bekannt werden. Damit können wir nötige Arbeiten besser planen und wenn nötig mit den beteiligten Parteien vorab koordinieren. Sie unterstützen uns damit bei der Verteilung der Arbeitslast. Informieren Sie uns auch, wenn Sie keine anstehenden Wechsel haben, dann können wir das entsprechend vermerken.

Auch zu diesem Thema erfahren Sie am Infotag mehr.

Infotag

Und wie schon in einzelnen Themen oben erwähnt, möchten wir Sie über unseren diesjährigen Infotag, der dieses Mal am Donnerstag, 22. November 2018 stattfindet, informieren.
Reservieren Sie sich den Tag. Neben interessanten, aktuellen Informationen erhalten Sie auch die Gelegenheit zum Austausch mit den anderen Teilnehmenden.
Die Einladung zur Anmeldung mit Themenliste erhalten Sie demnächst mit separater E-Mail.

 

Newsletter Juni 2018

Newsletter Juni 2018

 Sysdex-Newsletter-2018-06

Sysdex MDM-Lösung für die Abrechnung von Eigenverbrauchsgemeinschaften

Im Rahmen der Energiestrategie 2050 und der dazugehörenden neuen Gesetzgebung werden Erneuerbare Energien und der gleichzeitige Verbrauch der Energie vor Ort in Form von Eigenverbrauch, Eigenverbrauchsgemeinschaften (EVG) und Zusammenschlüssen zum Eigenverbrauch (ZEV) gefördert.

Während der Verteilnetzbetreiber (VNB) gengenüber den Gemeinschaften nur noch über einen Anschlusspunkt und Messpunkt verfügt, sind aber auch Ausnahmen in Form von nicht Teilnahmen an der Gemeinschaft, möglich. Diese Ausnahmen werden vom VNB wie bisher direkt betreut. Weitere Konstellationen sind aufgrund der Anzahl und Grösse der Produktionen und von möglichen Speichern zu unterscheiden. Je nach dem verbleibt die Verantwortung über einzelne Messpunkte beim VNB. Prinzipiell sind daher diverse unterschiedliche Konstellationen von EVG und ZEV denkbar.


Beispiel aus dem HER-CH

Auch wenn EVG und ZEV in ihrer internen Organisation frei sind, so wollen oder können sie oftmals die Energieabrechnung nicht selber machen. Das heisst, sie sind auf Unterstützung angewiesen. Somit bietet sich für die VNB die Chance ihre bisherigen Kunden auch innerhalb einer EVG weiter zu betreuen.

Sysdex hat daher auf der Basis des EDM Systems eine MDM Lösung erstellt, die die nötige Flexibilität aufweist, um alle denkbaren Konstellationen von Gemeinschaften abzubilden und auf der Basis der ¼ Stundenwerte korrekt abzurechnen.

Das Messsystem kann vom VNB gewählt werden. Es könnten dies eine ZFA, ein Smartmeter System oder ein anderes System sein, wichtig ist, dass es Lastgänge aufzeichnet und die Daten in einem Standardformat automatisch an den Sysdex FTP Server übertragen kann. Die Sysdex MDM-Lösung berechnet die benötigten Werte und stellt die resultierenden Verrechnungsdaten für das IS-E des VNB bereit. Sind im IS-E die für die EVG-Teilnehmer geltenden Daten wie z.B. Energiepreise, eingepflegt, so findet die Abrechnung der EVG-Teilnehmer im Rahmen der normalen Rechnungsläufe statt.

Durch diesen Ansatz wird eine flexible und kostengünstige Gesamtlösung erreicht, die es dem VNB ermöglicht EVG und ZEV in einer beliebigen Konstellation und Nutzungsanteilen zu betreuen und abzurechnen. Dabei sind auch spätere Erweiterungen wie Einbezug von Energiespeicher oder Ladestationen für Elektrofahrzeuge ohne weiteres umsetzbar.

Über die normalen Zugänge zum EDM Vertriebsmandanten (falls noch nicht vorhanden, zum Netzmandanten) hat der VNB Zugriff auf die Daten. Bei Bedarf können die Lastgänge auch für die EVG/ZEV visuell zugänglich gemacht werden.

Durch den Einsatz von MDM Messpunkten im EDM ist die Lösung preislich sehr interessant.

Fragen sie nach unser «Meter Data Management» Lösung, die auch für andere Szenarien als EVG/ZEV eingesetzt werden kann.

 

 

Austausch von Zählern und manuelle Zählerauslesung

In den nächsten Jahren sind alle VNB im Rahmen der Einführung des Intelligenten Messsystems mit dem Austausch von hunderten bzw. tausenden von Zählern und Metern konfrontiert. Durch Vereinfachung und Unterstützung des gesamten Austauschprozesses kann ein VNB die Kosten erheblich senken. Genau das leistet Optimobile EAT (Einbau – Ausbau – Tausch). Nahtlose Integration und Durchläufe vom IS-E bis zum Mobilen Gerät des Technikers und zurück zum IS-E sind gegeben.

Die Planung erfolgt im IS-E, der Techniker sieht auf seinem Gerät die Aufträge. Es ist möglich, dass die Routen vorgegeben werden oder dass der Techniker selber entscheidet, welche Aufträge wann ausgeführt werden. Mit dem mobilen Gerät wird die Schlussablesung des alten Zählers gemacht, der neue Zähler erfasst und registriert und falls nötig, die Startablesung des neuen Zählers durchgeführt. Das mobile Gerät meldet die Daten zurück ans IS-E; sofort, wenn Mobilkommunikation eingesetzt wird, ansonsten über WLAN, wenn der Techniker wieder im Geschäft ist.

Die Daten werden dabei mit gesicherten Verbindungen ausgetauscht. 

Die Anwendungen auf den Mobilen Geräten sind einfach gehalten und leicht zu bedienen.

Die gleiche Plattform kann auch «nur» zur Zählerauslesung benutzt werden. Die dazu optimierte Variante nennt sich Optimobile MES. Interessant wird die Lösung für einen VNB insbesondere als Ersatz einer bestehenden Ableselösung, wenn die teuren Auslesegeräte ersetzt werden müssen, oder eine einheitliche Lösung mit EAT gewünscht wird.

 

Erhöhung der Sicherheit im Citrix Kundenportal

Erhöhung der Sicherheit im Citrix Kundenportal

Auf dem Citrix Kundenportal wurden ältere Verschlüsselungsprotokolle, die den aktuellen Anforderungen nicht mehr genügen, deaktiviert.
Dies hat zur Folge, dass mit veralteten Browsern (z.B. Internet Explorer vor Version 11) nicht mehr auf das Portal zugegriffen werden kann.

Erhalten Sie beim Zugriff auf das Kundenportal eine Fehlermeldung, ist es nötig, den Browser zu aktualisieren. Allgemein empfehlen wir unseren Kunden ihren Browser auf dem aktuellen Stand zu halten. Die neuen Browser machen das in der Regel automatisch, beziehungsweise Informieren, wenn eine neue Version verfügbar ist.

Links zu aktuellen Browsern:

  • Google Chrome
  • Mozilla Firefox
  • Microsoft Edge

Newsletter August 2017

Newsletter August 2017

 Sysdex-Newsletter-2017-08

Handhabung nicht-lastganggemessener Erzeugungseinheiten

Aus dem Metering Code CH, Mai 2016, Anhang 11: «Zum Zeitpunkt der Strommarktöffnung war die Anzahl der nicht-lastganggemessenen Erzeugungseinheiten noch unbedeutend. Die Anzahl von Photovoltaikanlagen mit einer Anschlussleistung < 30 kVA hat stark zugenommen. Dies hat unter anderem zur Folge, dass die Bruttolastgangsumme eigenes Netz BLS/EN einzelner Verteilnetzbetreiber tagsüber teilweise negative Werte aufweisen. Als Konsequenz werden die Netzkostenwälzung und die direkten Kostenzuteilungen (SDL, Förderabgabe) verfälscht.»

Neu müssen daher per Ende 2017 für alle Erzeugungseinheiten >= 2kVA den Marktpartnern Lastgangdaten zur Verfügung gestellt werden. Dies kann auf zwei Arten geschehen:

  • 1. Lastgangmessung: für Erzeugungseinheiten > 30 kVA Pflicht, für >=2 bis <=30kVA möglich
  • 2. Bildung eines Einspeiseprofils mit Hilfe eines Referenzlastganges (RLG)

MC-CH Anhang 11 regelt wie der Referenzlastgang und der benötigte Umrechnungsfaktor gebildet werden muss. Mit Hilfe von Referenzlastgang und Umrechnungsfaktor wird das Einspeiseprofil (ESP) berechnet. Das ESP wird für die Bilanzierungen verwendet. Das EVU entscheidet welche der beiden oben genannten Methoden für PVA >= 2kVA bis <= 30kVA angewendet wird.

Wir werden demnächst auf alle unsere Kunden zugehen, um die Thematik umzusetzen. Es muss für jeden Mandanten festgelegt werden, welche PVA neu erfasst werden müssen und wie künftig das jeweilige ESP erstellt wird (Messung oder Berechnung). Ferner muss festgelegt werden, aus welchen PVA der RLG für das Gebiet des jeweiligen EVU gebildet wird. Mindestens eine Lastgang gemessene PVA muss verwendet werden, besser sind mehrere.

Wechselprozesse

Obwohl die Sommerferien gefühlt erst vorbei sind, kommt das Jahresende schnell näher und die Wechselprozesse werden wieder aktuell. Wir bitten unsere Kunden um die aktive Mithilfe! Teilen Sie uns allfällige Wechsel umgehend mit. Sie unterstützen uns so bei der Verteilung der Arbeitslast. Informieren Sie uns auch, wenn Sie keine Wechsel zu anstehen haben, dann können wir das entsprechend vermerken.
Alle Zähler von Kunden die von einem Fremdlieferanten beliefert werden, müssen automatisch ausgelesen werden, da ein täglicher Datenversand vorgeschrieben ist. Falls bei einem Kunden, der neu fremd beliefert wird noch kein entsprechender Lastgang-Zähler installiert ist, ist es empfehlenswert, den Zählerwechsel so schnell wie möglich vorzunehmen. In den letzten Jahren gab es zum Teil Lieferengpässe bei den Zählerherstellern.

Vertriebsmandant GAS

Das erste EVU geht die Trennung von Netzbetrieb und Energievertrieb in der Umsetzung konsequent an und setzt im EDM neben einem Vertriebsmandanten für Strom auch einen Vertriebsmandanten für GAS ein.

Abschaltung Analogtelefonie

Ende 2017 ist die Zeit analogen Telefonierens vorbei. Nutzen Sie die verbleibende Zeit, um für allfällig noch vorhandene Zähler mit Analoganschluss eine Lösung zu finden, z.B. mit Hilfe einer IP-Box.

Sysdex Infotag am 4. Oktober 2017

Am 4. Oktober 2017 werden wir für unsere Kunden einen Infotag abhalten. Geplant sind diverse aktuelle Themen von der Datenauslesung bis zur Marktkommunikation, Auswirkungen der Regulatorischen Veränderungen, etc. In kürze werden wir unseren Kunden weitere Informationen mit dem Anmeldeformular zustellen.

 

Newsletter Juni 2017

Newsletter Juni 2017

Sysdex-Newsletter-2017-06

Neue Produkte

Optimobile MES

Das neue mobile Erfassungssystem MES dient zur Erfassung von Zählerdaten im Feld. Die Bedienoberfläche ist mit grossen Feldern versehen und einfach zu bedienen.
Der Sachbearbeiter erfasst einen Auftrag im IS-E und weist diesen zur Ausführung zu. Die Informationen werden in das mobile Gerät übermittelt (Smartphone oder Tablet). Der Ableser kann seine Zähler wie gewohnt mit einem optischen Lesekopf auslesen. Die Daten werden gesichert und automatisch ins IS-E übertragen.
Die benötigten Geräte können bei uns zum Einstandspreis beschafft werden.

Vertriebsmandant

Das EDM umfasst im liberalisierten Strommarkt eine Vielzahl von Aktionen und Aufgaben wie zum Beispiel die Übernahme der Messdaten, Verwaltung von Stammdaten und Zeitreihen, Plausibilisierung, Prognose, Bilanzierung, Datenweiterleitung uvm. Zur Umsetzung der Trennung vom Energie-Vertrieb und Netzbetrieb ist ein separater Mandant im EDM sinnvoll.

  • Im Netzmandant werden sämtliche im eigenen Netz vorhandenen Messpunkte geführt.
  • Im Vertriebsmandant werden die mit der eigenen Energie belieferten Messpunkte geführt. Diese können Messpunkte im eigenen aber auch in fremden Netzen sein.

Abschaltung Analogtelefonie

Wie im Februar bereits erwähnt, erinnern wir Sie gerne nochmals an die Ablösung der Analogtelefonie per Ende 2017. Die Swisscom bietet als Ersatz eine Internet-Box an, die die IP-Signale in den alten analogen Standard umwandelt. Diese Lösung funktioniert problemlos.
Eine weitere Zählerfernauslesungsvariante ist die M2M-Lösung. Dazu benötigen Sie ein für Landis + Gyr Zähler CUP42 oder CUU52 Modul, sowie eine M2M SIM Karte, welche unsere Kunden bei uns beziehen können. Für die Parametrierung des Moduls haben wir eine Anleitung. Selbstverständlich werden wir Sie bei Problemen per Teamviewer unterstützen.

Neue Gesetze

Smart Metering ab 2018

Die Abstimmung über das Energie Gesetz wurde angenommen.
Als Folge daraus werden jetzt voraussichtlich die nächsten Anpassungen an Verordnungen, z.B. StromVV, Gesetzen und Datenschutz folgen.
Die Konsequenzen sind, dass intelligente Messsysteme rasch, eventuell bereits ab 1.1.2018, eingeführt werden müssen. Danach ist es Pflicht innert sieben Jahren alle Stromzähler, nach aktuellem Kenntnisstand, durch neue Smartmeter zu ersetzen.
Wir sind bereit und können Sie unterstützen. Aktuell unterhalten wir das System AIM von Landis+Gyr, sowie AMIS von Siemens.

Datenschutz

Der Datenschutz wird ebenfalls auf eine neue Basis gestellt. Es resultieren erhöhte Anforderungen.
Wir verfolgen die Veränderungen genau und passen unsere Systeme den Anforderungen an und werden unsere Kunden bei der Umsetzung unterstützen.

 

Newsletter Februar 2017

Newsletter Februar 2017

Sysdex Newsletter 2017-02 

Ablösung Analogtelefonie

Ende 2017 wird das analoge Telefonnetz von Swisscom abgeschaltet und durch eine IP-Lösung ersetzt.
Zähler, die derzeit über einen analogen Anschluss ausgelesen werden, sind von der Umstellung betroffen.

Swisscom bietet als Ersatz eine Box, die die IP-Signale in den alten analogen Standard umwandelt.
Bei Sysdex haben wir die Lösung getestet und sie hat während der Testdauer einwandfrei funktioniert. Ebenso liegen uns Informationen von Dritten vor, die unseren Befund bestätigen. Ob die Box auch im Dauerbetrieb (über Monate bzw. Jahre) eiwandfrei funktioniert wird sich weisen, d.h. darüber können wir derzeit keine Aussage machen.

Was ist zu tun, wenn der Analoge Telefonanschluss auf IP-Kommunikation umgestellt wird:
Es wird eine Internet-Box des Kommunikationsanbieters benötigt. Diese Box wandelt das IP-Signal in ein analoges Telefonsignal um. Damit können die bestehenden Zählermodems weiterverwendet werden.
Die Internet-Box benötigt vor Ort Platz für die Montage und einen 230V Anschluss, der unter Umständen erstellt werden muss. Die Leistungsaufnahme der Box beträgt gemäss unseren Informationen ein paar Watt.
Zusätzliche Herausforderungen bei der Montage der Internet-Box können alte Tableaus bergen – Thema Asbest.

Wechsel auf Mobilfunktechnologie oder Smart Metering

Als Alternative ist zu prüfen, ob anstelle des Wechsels auf IP-Telefonie nicht besser eine Datenauslesung über Mobilfunk gewechselt werden sollte. Die monatlichen Anschluss- und Kommunikationskosten sind in der Regel erheblich günstiger als der Analog-Anschluss.
Die Untersuchung der technischen Möglichkeiten und der Wirtschaftlichkeit muss für jeden Zählerstandort separat gemacht werden.
Allgemein kann gesagt werden, dass sich die Umstellung auf ein mobilfunkfähiges Modem im Vergleich mit dem Festnetzanschluss nach zwei Jahren rechnet, denn es fallen geringere Anschluss- und Kommunikationskosten an. Voraussetzung für den Betrieb über Mobilfunk ist allerdings ein guter Mobilfunkempfang am Zählerstandort.

Je nach Fortschritt des Smart Meter Rollouts in einem Netz, ist die Ablösung des bisherigen Zählers durch ein Smart Meter eventuell möglich und sinnvoll.

Weitere anstehende Änderungen in der Telekommunikationstechnologie

Bereits 2020 wird das 2G Mobilfunknetz (GSM, GPRS, Edge) abgeschaltet. Bis dann müssen viele nur 2G-taugliche Mobilfunkmodems ersetzt werden. Beim Ersatz ist darauf zu achten, dass wenn möglich die allerneueste Technologie unterstützt wird. Derzeit aktuell sind 3G (UMTS, HSDPA) und 4G (LTE). 5G ist bereits in Vorbereitung.
Auszug Medienmitteilung Swisscom vom 16.6.2016: «Die 5G-Technologie wird die Entwicklung innovativer Lösungen in zahlreichen vielversprechenden Bereichen wie Smart Grids, intelligenter Mobilität und E-Health beschleunigen».

 

Sysdex AG
Usterstrasse 111
CH-8600 Dübendorf

Telefon +41 44 801 68 88
info@sysdex.ch